Andreas Spiegler

Schreiben. Stolpern. Schluckauf.

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Make Time – Ein Framework um mehr Zeit zu gewinnen

Die Zeit rast. Goldgelbe Blätter im Innocentiapark. Vier Monate bei brand eins – mit motivierten Kollegen, spannenden Begegnungen und einem Stapel an Ideen. Der 31. Geburtstag kündigt sich an und erste Silvesterpläne werden geschmiedet. Der Kalender ist dicht und manchmal frage ich mich, ob es sich immer schon so anfühlte. So voll. 

Eine Woche in Heiligenhafen half dabei, die ganzen Gedanken zu ordnen und wieder etwas Ruhe in den Tag zu bekommen. Mit im Gepäck hatte ich das Buch „Make Time“ von Jake Knapp und John Zeratsky. Beide haben Plattformen wie YouTube und Google Mail gebaut, auf denen zahlreiche Stunden Zeit verbracht werden – und beide wollen nun Zeit zurückgewinnen. Im Gegensatz zu anderen Büchern aus dem Bereich Produktivität versuchen die beiden mehr Fokus auf wichtige Aufgaben zu setzen. Den Tag zu entschlacken und nicht noch mehr reinzupacken. Hierfür haben sie ein Framework geschaffen, das dabei hilft Aufgaben („Busy Bandwagon“) und Zeitfresser („Infinity Pools“) zu bändigen. Mehr Platz im Kalender und im Kopf zu haben. Die Kontrolle zu gewinnen.

Make Time Framework - Highlight, Laser, Energize und Reflect
Vier Schritte, die jeden Tag wiederholt werden

Ich bin ein großer Fan von Systemen und Struktur. Deswegen gefällt mir der Aufbau des Buchs, in dem vier Phasen beschrieben und insgesamt 78 unterstützende Taktiken vorgestellt werden. Hier also eine kurze Zusammenfassung und eine Auswahl an Taktiken, die ich probieren will:

Highlight – Fokus setzen

Jeder Tag soll ein Highlight haben, auf das man stolz ist. Das dabei hilft zu priorisieren. Es hilft bewusst den Tag zu strukturieren, da es größer als eine einzelne Aufgabe ist und kleiner als ein weit-entferntes Ziel. Dabei kann ein Highlight die höchste Priorität haben, die größte Zufriedenheit auslösen oder einfach am meisten Spaß machen.

  • Das Highlight sollte aufgeschrieben sein. Immer sichtbar. Ich werde ein Post-It nutzen, das am Bildschirm hängt.
  • Man schafft Raum für dieses Highlight. Ich werde dazu 60-90 Minuten im Kalender blocken. Direkt am Morgen.
  • Wenn neue Aufgaben entstehen, dann sollte man bewusste Entscheidungen treffen. Ist diese Aufgabe wichtiger als mein aktuelles Highlight? Wenn ja, Highlight anpassen. Wenn nein, dann bewusst Aufgaben absagen.
  • Eine ToDo-Liste zur MightDo-Liste werden lassen. Es muss nie alles gemacht werden, solange es nicht auf ein Highlight einzahlt. So verringert man den Druck.

Laser – Ablenkungen reduzieren

Es gibt so viele Dinge, die einen ablenken. Webseiten, Streamingdienste, Veranstaltungen und Sportarten. Alle möchten Aufmerksamkeit. Deswegen sollte man bewusst entscheiden, was einem wichtig ist.

  • Zeitfresser oder „Infinity Pools“ wie Facebook, Instagram oder Twitter deinstallieren. Oder Zeitlimits definieren. Ich habe an Wochentagen maximal 2 Minuten pro App erlaubt. Und es fühlt sich so gut an. An Wochenenden gönne ich mir mehr Zeit.
  • Armbanduhr tragen. Und schon schaut man weniger auf das Handy. Wird weniger abgelenkt.
  • Tagesnachrichten ignorieren. Damit habe ich schon vor langer Zeit begonnen. Ich höre einmal in der Woche die Lage der Nation und überlege eine Wochenzeitung digital zu abonnieren.
  • Apps hinterfragen. Tun sie mir gut? Machen sie Spaß? Brauche ich sie? Und dann einfach mal aufräumen. 
  • Inbox Zero als separates Highlight. Nicht mehr jeden Tag versuchen auf alle Mails zu antworten, sondern nur auf Highlight-relevante Nachrichten reagieren. Alternativ eine feste Zeit für Mails blocken und Notifications ausschalten, um konzentriert zu bleiben. Schwer für mich, da ich ein großer Inbox Zero Fan bin.
  • Streaming kündigen und bewusst Filme/Serien ausleihen. Weiß nicht, wie ich das finde. Aber verstehe den Aspekt, dass man viel bewusster Entscheidungen treffen würde. 
  • Auf Papier starten, bevor man in Tools versinkt. Diese konfiguriert. Schöner macht. Und vergisst zu arbeiten… Ja. Kenne ich.
  • Und ganz wichtig: Langeweile erlauben. Das finde ich sehr schwierig. Neige auch dazu, das Smartphone zu zücken. Ein Buch zu lesen. Und jede freie Minute zu füllen. 🤪

Energize – Akku aufladen

Um genug Kraft für die täglichen Aufgaben und Veränderungen zu haben, sollte man sich eingestehen: Die Kraft muss auch irgendwoher gewonnen werden. 

  • Jeden Tag bewegen. Es geht nicht um Leistungssport, sondern um 20 Minuten Bewegung. Schnelles Spazieren. Schwimmen. Joggen. 
  • Kochen. Gesund essen. Sich Zeit für die Zubereitung nehmen und dabei nicht wieder irgendetwas konsumieren (Podcasts, Serien, …)
  • Kopfhörer daheim lassen. Die Umwelt wahrnehmen. Im Grünen spazieren. Der Wald ist dein Freund 🌲
  • Meditieren. Habe ich lange gemacht. Muss ich wieder beginnen, weil es wirklich hilft den Kopf frei zu bekommen. 
  • Mittagsschlaf am Wochenende. Wie Opa. Mit 30 darf man das.
  • Freundschaften. Beziehungen zu Menschen, die einem gut tun. Denen man gut tut. Und die einem neue Anstöße geben.
  • Schon oft gehört – selten gemacht: Ein Schlafzimmer ohne Geräte. Handy raus, Tablet raus. Nur Bücher, Kissen und eine Decke.

Reflect – Ehrliche Beobachtung

Auch wenn diese Taktiken bei den Autoren halfen, heißt das nicht unbedingt, dass sie perfekt sind. Deshalb hilft eine Art Reflexion, bei der man die Auswirkungen hinterfragt. Tun mir die neuen Verhaltensweisen gut? Habe ich mehr Zeit für schöne Dinge? Ein bisschen erinnert das an Design Thinking und agile Arbeitsmethoden. Man beobachtet sein Verhalten, trifft Annahmen, experiment und bewertet das Ergebnis.


Ich mochte das Buch sehr. Und habe mir viele Notizen gemacht. Werde nun Schritt für Schritt einzelne Taktiken testen. Bewahren oder auch wieder verwerfen. Jedenfalls ist mir klar, dass ich aktiv mehr Zeit schaffen möchte. Auch wenn ich diese Lücken dann mit „belanglosen“ Dingen wie Spazieren fülle. Mein Körper wird es mir danken. 😇

Auf der Seite zum Buch findet ihr weitere Informationen, Vorlagen und Tipps. Oder sprecht mich gerne an und ich erzähle euch mehr von meinen Erfahrungen. 

Hallo brand eins 👋

Mein Vater arbeitet im Mittelstand. So habe ich recht früh mitbekommen, was es alles braucht um ein Produkt zu entwickeln, zu vertreiben, zu verbessern. Unterschiedliche Rollen müssen zusammenarbeiten. Es braucht Partner. Sie tauschen ihr Wissen aus und entscheiden so direkt über den Erfolg des Produkts. Wirtschaft wird durch die Menschen dahinter gestaltet. Sei es im Hobbykeller, per Videokonferenz oder im Großraumbüro. Und sie verändert sich ständig. Zwingt die Marktteilnehmer immer wieder alles zu hinterfragen. Ich bin selbst vom Web-Development zum UX-Design gewechselt. Hab das Terminal gegen Wireframes getauscht. Das Notizbuch plötzlich voller Post-Its. Im Flieger zwischen Hamburg und Wien. Einige Jahre später ging es ins Produktmanagement. Die Schnittstelle zwischen Redaktion und Technik. Debatten gestalten. Experten eine Stimme geben. Auch im Bewegtbild. Die letzten zwei Jahre bei XING waren ein Abenteuer, bei dem ich viel gelernt habe. Ich hatte ein tolles Team und großen Spaß mit all den unterschiedlichen Disziplinen zusammen zu arbeiten 🙏

Ihr habt aber vielleicht gemerkt, dass ich mich in letzter Zeit sehr viel mit Hektik beschäftigt habe. Wie verändert sich meine Nutzung von Medien und wie konsumiere ich Inhalte? Wir werden befeuert mit Newslettern, Statusnachrichten und Notifications. Algorithmen entscheiden, was wir wissen sollten. Alles schreit nach Aufmerksamkeit – und ich ertappe mich selbst dabei, wie ich mich immer weniger auf einzelne Themen konzentrieren kann. Der Kopf springt ständig. Das erschwert es neues Wissen aufzusaugen und in Ruhe die aufkommenden Gedanken ordnen zu können. Ich arbeite meine Listen ab und versuche hinterherzukommen. Würde gerne besser Themen im Ganzen verstehen. Mit Gleichgesinnten diskutieren. Neue Anstöße bekommen. brand eins ist ein Magazin, das mir dabei immer geholfen hat. Was treibt Menschen an? Wie verändert sich Wirtschaft? Was bewirken Niederlagen und wie finden wir wieder zu mehr Mut? Mit diesen Fragen möchte ich mich beschäftigen und dabei neue Wege finden, wie die entsprechenden Antworten konsumiert werden. Deshalb unterstütze ich das Team seit heute als Produkt- und Innovationsmanager. Gemeinsam wollen wir Wege finden, wie Wissen entsteht, vermittelt und geteilt werden kann. Wir wollen Lust auf Wirtschaft machen. Menschen miteinander ins Gespräch bringen.

Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Auf die Menschen, die ich treffen werde. Und die Erfahrungen, die ich gerne hier oder bei einem persönlichen Gespräch teilen möchte. Denn alles beginnt irgendwann mit zuhören. Mit einem Austausch und dem ersten Schritt. Los geht‘s 💪

Grinsen im Gesicht

Mit weit aufgerissenen Augen und einem breiten Grinsen im Gesicht geht es um den Esstisch. Irgendwo ist noch mehr Schokolade versteckt. Ein Blick hinter den Vorhang. Genau da. Lautes Lachen. Zwei Minuten später liege ich weinend auf dem Boden – weil ich nichts mehr finde. Ostern 1992. Ein paar Zentimeter weniger und ein paar Haare mehr. 2018 ist  etwas ruhiger. Gemeinsam ausschlafen, Rührei und Marmeladenbrötchen. Bei Minusgraden durch den Park. Hand in Hand. Heute wird das Grinsen meist durch Menschen ausgelöst. Sie bringen mich zum Lachen. Staunen. Mit kleinen Gesten. In Gesprächen. Durch ehrliche Sätze. Doch bin ich für mich, dann frage ich mich manchmal: Wann hat man aufgehört sich über Kleinigkeiten zu freuen? Warum strahle ich bei einer Tafel Schokolade nicht mehr so? Oder laufe mit Blumen in der Hand über die nächste Wiese?

Schaut mal – Blumen!

Egal ob Kuchen aus Sand. Ein Stock, der auch Raumschiff sein kann. Überall warteten Welten voller Überraschungen. Später waren es Filme. Konzerte. Flaschendrehen. Das erste Mal mit der Bahn alleine losfahren. Die eigene Webseite. Das eigene Auto. Vier Wände, in denen man tun und lassen kann, was man will. Momente und Dinge, die sich in die Erinnerung brannten. Ohne Instagram-Story und Beweise auf dem Handy.

Heute gibt es so viele Dinge, die mich überraschen wollen. Werbespots. Bestenlisten. Ein Video, das bei Minute 1:32 völlig verrückt endet. Jeder ist bei Twitter. War bei Facebook. Hat seine Lieblingsfilme geteilt. Mich auf Instagram an die schönsten Orte der Welt entführt. Wunderschöne Deckenlampe über wunderschönem Tisch, auf dem ein wunderschöner Kerzenständer steht. Hach. Immer mehr auf allen Kanälen. Und es macht immer weniger Spaß. Scrolle gelangweilt durch diese Streams. Noch ein Mini-Schwein. Trump hat den Nächsten gefeuert. Playstation 4 im Angebot. „Wir haben 3 neue Serien für dich, Andreas“.

Ich versuche mich an richtig gute Artikel zu erinnern. An einen Film, der mich in den letzten Wochen gefesselt hat. Bei dem das Handy die komplette Filmdauer ausgeschaltet im Nachbarzimmer lag. Wann bin ich das letzte Mal über ein Musikvideo gestolpert und musste grinsen? Und zwar über beide Ohren? Weil ich damit nicht gerechnet habe. Etwas einfach nur toll finde. Ertappe mich dabei, wie ich mich mit Menschen wie Fynn Kliemann vergleiche. Er macht einfach sein Ding. Probiert neue Dinge aus und macht das, worauf er Lust hat. Hat Spaß dabei – auch wenn er unendlich viele Anläufe braucht. Er dabei schreit. Tobt. Ich liege auf dem Sofa. Ja, das sind vielleicht alles Luxusprobleme. Weil ich mir gerade keine Gedanken über meinen Job machen muss. Über den notwendigen Umzug. Fehlende Freunde. Aber trotzdem suche ich manchmal dieses Grinsen. Ist das normal, wenn man altert?

Sollte man mehr neue Dinge probieren? Oder darüber froh sein, dass man schöne Sachen gefunden hat. Sie nicht neu entdecken muss. Ich befürchte, es gibt keine neue Plattform, kein Magazin oder kein tolles Hobby, welches das Grinsen einfach so zurückbringt… Fragte er und kämpfte sich durch seinen vollen RSS-Reader.

Vom Umziehen und Vergessen.

Schnee auf unserem Balkon. Seit Tagen treibt einen die Kälte durch Hamburg. Vom warmen Bett, in die Bahn, zur Arbeit und wieder zurück. Draußen Winter. Drinnen nimmt alles Gestalt an. Die gemeinsame Wohnung. Unsere Kisten sind verschwunden. Lieblingsbücher an der Wand. Unterschiedlichste Teller in den Schränken. Bilder von uns beiden und unseren Freunden. Durchatmen bei OK KID.


Mit dem abgeschlossenen Umzug begann direkt der nächste Umzug. Von Tumblr zu WordPress. Seit 2001 stelle ich Texte und Gedanken ins Internet. Am Anfang klassisch in HTML. Danach auf WordPress gewechselt. Irgendwann kam Tumblr und alle alten Inhalte verschwanden im Nirgendwo. Leider. Mochte die Kreativität. Habe mich Nächte durch den Stream geklickt, dabei Bücher und Filme entdeckt. Knapp 9 Jahre landeten dort meine Blogbeiträge, doch irgendwann hörten immer mehr Nutzer auf. Werbung überschwemmte meinen Stream. Und ich befürchte, dass es Tumblr nicht mehr lange geben wird – jetzt wo Gründer David Karp gegangen ist. Deshalb bin ich wieder zurück auf meinen eigenen Webspace. Zu WordPress. Alles noch im Aufbau, aber das wird. Viele Beiträge sind mitgekommen und einige sind dort geblieben. Das nächste Kapitel beginnt 😊

Mit dem Blog-Umzug habe ich auch wieder mehr programmiert (bzw. am Code rumgebastelt). Doch wo man früher noch direkt an der Seite bastelte, sind es heute Frameworks, die über alles drüber gezogen werden. Frank Chimero hatte genau die selbe Beobachtung: Everything Easy is Hard Again. Methoden ändern sich, also muss man umlernen. Dinge vergessen. Vielleicht auch wieder von vorne beginnen. Doch wer kann genau sagen, ob der neue Ansatz so viel besser ist. Ob das neue Framework wirklich notwendig ist. Oder ob man zwanghaft erneuert, um Langeweile zu verhindern. Sich von der Masse distanzieren zu können.

Quelle: Frank Chimero

Und es fällt schwer heute Dinge zu verstehen. Früher konnte ich mir den Code anschauen und nachbauen. Heute ist alles unter zahlreichen Schichten versteckt. Es wird unlesbar und somit schwer zu imitieren.

Illegibility comes from complexity without clarity. I believe that the legibility of the source is one of the most important properties of the web.

Dabei lernt man doch durch Beobachtung. Durch mehrmaliges Wiederholen. Falsch machen und irgendwann begreifen, wie es richtig geht. Ich jedoch komme mir teilweise ganz schön verloren vor. Zwischen Tutorials & Grundsatzdiskussionen. Möchte befreundete Webentwickler nicht nerven. Und bleibe doch beim Default. Früher war es leichter…


Außerdem:

  • Ich war in der Elbphilharmonie. 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker. Wunderschöne Musik in einem tollen Gebäude. Überall war der Klang so gut, als würde ich direkt davor sitzen. 🎻
  • Black Mirror Staffel 4 hat mich gelangweilt. Die Themen wiederholen sich. Teilweise zu brutal. Zu wenige Überraschungen. Herausgestochen hat „Hang the DJ“ – dort bestimmt das System, wer mit wem zusammenkommt und wie lange eine Beziehung anhält. Weil man es nie anders gelernt hat. 💙
  • Genau so schwer tat ich mir mit Fargo Staffel 3. Anfänglich wirkte die Geschichte langsam. Doch wurde dann immer besser. Gute Charaktere und Abhängigkeiten untereinander. 🚓

Rückblick. 2017.

Mein Gesicht spiegelt sich im Fenster des Zugabteils. Für einen Moment  Stillstand – während draußen alles an mir vorbei fliegt. Auf dem Weg nach Hamburg. Abschied genommen. Wollte nicht. Musste. Nun bist du bei ihr. Freude. Trauer. Habe dieses Jahr so viel gewonnen, während du dein Lächeln verloren hast. Dankbar. ?

Dankbar für ein volles Jahr. Ein buntes Jahr. Hab in Mallorca deine Hand genommen. Wir uns jeden freien Moment. Zukunftspläne. Snowboarden in Garmisch. Getanzt auf Hochzeiten und meinem 30. Geburtstag. Das erste Mal Ballett. Der erste eigene Tannenbaum. Keksgeruch in unserer eigenen Wohnung. Portugal. Die Füße im Sand und ein Wohnwagen mitten im Wald. Strahlen. Zahlreiche Fahrten nach Süddeutschland. Überraschend viele Kindheitserinnerungen. Erwachsenwerden. Ein letztes Mal Z2X. Ein erstes Mal The Conference. Mit dem Rad durch Malmö. Zu Fuß durch Föhr. ⛵️

Zu wenig gute Filme gesehen. Dafür bei La La Land mitgewippt. Bei Blade Runner 2049 gestaunt und bei Dark durch die Zeit gesprungen. Viel mehr Zeit mit Podcasts verbracht. Spazierend durch Hamburg. Oder beim Kochen. Neue Dinge ausprobiert. Den alten Bands treu geblieben. Im Modus (Fatoni) gefeiert und Lang lebe der Tod (Casper) bewundert. Abneigung gegen den aktuellen Rap. Das neue Album von Cro verflucht, nur um es Wochen später tru zu finden. Jazz. Klassik. Ein bisschen Rock. ?‍?

Seit über einem Jahr als Produktmanager bei XING. Einen Podcast an den Start gebracht. Über 200 Experten teilen nun ihr Wissen. Selbst hingegen weniger geschrieben. Weniger gelesen. Die Facebook-App gelöscht, dafür begeistert von Refind. Jeder ausgegebene Euro wird nun mit YNAB ausgewertet und jeder Besuch mit Swarm aufgezeichnet. Mir mit Bitcoins die Finger verbrannt. In Hamburg isst man nun Poke Bowls – doch nichts kommt an Maultaschen heran.

Bin zufrieden. Bin glücklich. Bin verliebt. 2017 war schön. Mit dir. Mit euch.