Andreas Spiegler

Schreiben. Stolpern. Schluckauf.

Fragmente 💉 Mai 2021

Endlich wieder Sonnenbrand im Gesicht. Eis auf der Hand. Und die Erstimpfung im Körper. Es stellt sich Zuversicht ein. Eine Woche Urlaub und Krafttanken. Das Umland von Hamburg entdecken. Mit WeShare oder dem Fahrrad. Letzteres macht mir aber immer wieder Probleme. Entweder schaltet es sich wĂ€hrend der Fahrt ab und startet neu. Oder aber die Hinterbremse möchte nicht so wie ich. Verliert ihre Bremskraft. Schleift. Spricht man dann mit FahrradwerkstĂ€tten, so blickt man oft in freundliche aber verneinende Gesichter: Keine guten Erfahrungen bei der Reparatur der Teile und ein sehr langsamer Support. Das musste ich leider auch feststellen. Zwei Wochen lautlos. Aber demnĂ€chst soll in Hamburg ein offizieller Partner Store eröffnen. Also abwarten. Die Anfangseuphorie hat sich mittlerweile leider gelegt… đŸ˜„


DafĂŒr weckte ein anderes Thema gerade wieder großes Interesse bei mir. Ende 2017 wurde ich von Kollegen bei XING in den Krypto-Strudel gezogen. Doch Unwissenheit und Zögern fĂŒhrte dazu, dass ich mir ordentlich die Finger verbrannte. Mittlerweile kreuzt das Thema immer wieder meinen Weg. DezentralitĂ€t fĂŒr alle(s). Hin zu einem verteilten (vielleicht gerechteren) Internet und Finanzsystem. Das Thema ist so unfassbar komplex, dass ich irgendwann meine Notizen hier veröffentlichen werde. Ist ja alles noch in den Kinderschuhen – und genau das macht es so spannend. So viele neue Themen, in die man sich grĂ€bt. So viel Neuland und Neugierde. Innovation, wie sie nicht spĂŒrbarer sein könnte. 💎


Als Innovationsmanager bei brand eins beschĂ€ftige ich mich tĂ€glich damit, wie man neue Produkte in einer bestehenden Organisation mit ergĂ€nzenden Partner:innen entwickelt: Wie muss sich die Kultur verĂ€ndern und wie bewahrt man die StĂ€rken und Erfolge der letzten Jahre? Dennis Horn beschĂ€ftigt sich mit diesen Fragen seit 20 Jahren und ist im Team einer meiner Lieblingspodcasts „Was mit Medien“. Seine eigene Podcastreihe „Innovationstheater“ zeigt konstruktive und reale Beispiele, wie Innovation bereits heute im Medienumfeld gelingt. Große Empfehlung! 📚


Der Innovationskatalysator Corona hat bekanntlich alles einmal durcheinander gewirbelt. Auch die Beziehung zur Freizeit. Homeoffice und Kurzarbeit fĂŒhrten dazu, dass man Normen hinterfragte und auch neue AnsĂ€tze probieren konnte. Wo man in kleinen getesteten Gruppen wieder zusammenkommt und ĂŒber die kommende Form der Zusammenarbeit spricht, kommen unterschiedlichste Optionen auf den Tisch. Persönlich freue ich mich auf mehr FlexibilitĂ€t. Workshops und Zusammenarbeit vor Ort. Abarbeiten und Denken daheim. Dazwischen flexible Pausen um wieder zu Energie zu gelangen. Und ja, vielleicht auch irgendwann die Reduzierung der Arbeitszeit fĂŒr Seitenprojekte. 🧳


Apropos Seitenprojekte. Vor einem Jahr mit lautlos.hamburg begonnen und die ersten Schritte ElektromobilitĂ€t festgehalten. Mittlerweile im Team leider Zeit und Lust verloren. Deshalb findet ihr meine Artikel nun in diesem Blog integriert. Hat Spaß gemacht – aber alles hat seine Zeit.

DafĂŒr habe ich ein altes Projekt aus der Schublade gegraben: #Einweggedanken. SĂ€tze und Geschichten, die ich ĂŒber die letzten Jahre in mir angestaut haben. Denn zu oft sieht man nur ausgewĂ€hlte Seiten eines Menschen. Oft diejenigen, auf die man stolz ist. Daneben herrscht aber auch Schmerz, Chaos, Trauer, Kummer. Gehört alles dazu. Und fĂŒhlt sich am nĂ€chsten Tag wieder komplett anders an. Die Texte sind ebenfalls hier im Blog verstreut. AusgewĂ€hlte BruchstĂŒcke gibt es jetzt auf Instagram. 🎉


Es wird also nicht langweilig. Gut so. Dieser Blog hilft mir als kleines Notizbuch. Und auch als Pausetaste – zum Ausspeichern und Reflektieren. Wenn du (wie ich) solche Gedankensammlungen gerne per Newsletter liest, dann ist das nun auch möglich. Einfach unten im Footer eintragen.

Habt einen schönen Juni 🍩

Fragmente đŸŠžâ€â™‚ïž April 2021

Den MĂ€rz hatte ich mit einem GefĂŒhl zusammengefasst: MĂŒdigkeit. Und damit scheine ich nicht alleine zu sein. Es tut verdammt gut, dass wir mittlerweile deutlich ehrlicher ĂŒber diesen Zustand sprechen. Mit Freunden, aber auch auf der Arbeit. Wo zu oft eine Fassade aufrecht erhalten wird: Wir mĂŒssen abliefern und Leistung erbringen. DafĂŒr erhalten wir ein Gehalt. SchwĂ€chen zeigen macht angreifbar. Ersetzbar. Auch ich habe lange Zeit nicht begriffen, wieviel Energie dieser Automatismus frisst. Diese Leere am Feierabend – ausgelaugt vom Überspielen.

Mittlerweile habe ich viel mehr Respekt vor Ehrlichkeit im Job. Wenn ich das GefĂŒhl habe, jemand gibt sich MĂŒhe – hat aber wie alle seine bzw. ihre Phasen, in denen es schwer fĂ€llt. Ein klarer Weg nicht wirklich erkennbar ist. Dieses GefĂŒhl möchte ich aushalten. Nicht direkt Lösungen und Strategien entwickeln, sondern akzeptieren. Gehört alles dazu. đŸ€—


Kurt Krömer ist auch nur eine Fassade. Eine Kunstfigur von Alexander Bojcan. Umso schöner finde ich es, wie er in den letzten Folgen von Chez Krömer mich als Zuschauer hinter diese Rolle blicken lĂ€sst. Im GesprĂ€ch mit Torsten StrĂ€ter erzĂ€hlt er von seiner Depression. Seiner stationĂ€ren Behandlung in einer Zeit, wo jeder daheim mit sich ringt. Er lĂ€sst NĂ€he zu, konfrontiert dann aber in der nĂ€chsten Folge Frauke Petry oder wundert sich ĂŒber Thomas Hornauer. Ein Wechselbad aus GefĂŒhlen 🙃


Ähnlich wechselhaft erlebte ich Roman „Immer noch wach“ von Fabian Neidhardt. Der Protagonist erhĂ€lt eine Diagnose. Eine von diesen Diagnosen, die alles verĂ€ndert. Die in einem Hospiz enden soll. Also den Tod bedeutet. Die Geschichte packte mich von Anbeginn – riss mich durch unterschiedlichste GefĂŒhle. Links. Rechts. Oben. Unten. Kurz grinst man, um nur wenige Seiten spĂ€ter wieder tieftraurig aus dem Fenster zu starren. Ich mag das. Und ich mag Fabian, den ich persönlich kenne. Ich mag die Vorstellung, wie er die Idee nach und nach ausgearbeitet hat. Und nun durfte ich sie fĂŒr mich entdecken. Sie in meiner FĂ€rbung durchleben. ♟


Überhaupt braucht es mehr Geschichten, die uns ĂŒberfluten. Uns so zwingen darĂŒber nachzudenken, was ein Ereignis mit uns persönlich oder als Gemeinschaft machen wĂŒrde. Ein Artikel bei 1E9 geht noch einen Schritt weiter und fordert mehr Dystopien. Was wĂ€re, wenn wir viel öfter auch schlimme Szenarien im Kopf, auf dem Bildschirm oder im Theater durchspielen wĂŒrden? Wenn wir bereits im Vorfeld spĂŒren könnten, was das mit uns machen wĂŒrde. Eine Art Simulation in unseren Gedanken. Und bestenfalls ein Weckruf, der uns ins Handeln bringt.

„Junge Erwachsene beschrieben, wie das ‚wirklich rebellische GefĂŒhl‘ dystopischer Fiktion sie wĂŒtend und bereit zum Handeln machte und ihnen das GefĂŒhl gab, dass auch normale Menschen ‚den Status quo herausfordern‘ und ‚gegen das System rebellieren‘ können“

Calvert W. Jones und Celia Paris 

Keine Dystopien, sondern leider reale Begebenheiten erzĂ€hlt der Podcast Darknet Diaries. Ich persönlich bin kein großer Fan von True Crime. Möchte nicht stĂ€ndig von Mord und Habgier lesen oder hören. Anders ist dies bei virtuellen Verbrechen – wer einmal gehackt wurde oder sich sowieso mit der Materie IT beschĂ€ftigt, weiß wie schnell Systeme zweckentfremdet werden können. Aber auch ohne direkten Bezug zum Thema sind die Folgen ĂŒberaus spannend und eindringlich erzĂ€hlt. Sie zeigen, wie fragil Systeme sind, welchen Wert Daten haben und was Cyberkriminelle antreibt. đŸ‘Ÿ


Sodela. Geschafft. Wieder ein Monat rum. Wir alle im Wartemodus. Musik macht diesen ein bisschen ertrÀglicher. Trotz Handbremse.

Noch mehr gute Musik? Gibt es in meiner Spotify-Playlist. ✌

Fragmente 😮 MĂ€rz 2021

Ich bin verdammt mĂŒde. Ein GefĂŒhl, das seit Monaten in mir nach Raum greift. Vakuum. Immer wieder schaffe ich es mich aufzuraffen. Um dann wenige Wochen spĂ€ter wieder antriebslos im Bett zu liegen.

Kann die Nachrichten nicht mehr lesen ohne wĂŒtend zu werden. In Stuttgart marschieren zehntausend Menschen ohne Masken oder AbstĂ€nde. Steine fliegen. Die Polizei schaut zu. Ist das euer Ernst?

Eine dritte Welle rollt. Schulen und BĂŒros bleiben offen. Wir bekommen es als selbsternanntes Vorzeige-Land nicht hin, die Gemeinschaft zĂŒgig zu impfen. Jedes Bundesland sucht eine eigene Lösung zur Vergabe von Terminen. Digitalisierung die Königsdisziplin. WĂ€hrend die (noch) stĂ€rkste Partei sich in Korruptionen verstrickt. Alles schreit nach Hilflosigkeit.

Ich bin mĂŒde und antriebslos. Damit bin ich nicht alleine – was es noch schlimmer macht. Schlafe schlecht und trĂ€ume noch schlechter. Rituale und Strukturen tragen durch den Tag. Augenringe strahlen in der Nacht. Hab ein wenig die Hoffnung verloren. Neben meinen Haaren.

Auch das gehört dazu. Auch das ist mein Leben. Alles eine Phase.

Fragmente 👊 Februar 2021

Vielleicht liegt es an der Sonne. Vielleicht an der Tatsache, dass die Eisdielen wieder offen haben. Und ich auf dem Rad durch Hamburg streife. Der Februar war gut. Und ich habe die große Hoffnung, dass die nĂ€chsten Monate noch besser werden. Dass Selbsttests kleine Runden mit Freunden erlauben. Wochenendurlaube wieder möglich werden. Bis dahin sind es kleine AusflĂŒge an die Elbe. Oder ins Naherholungsgebiet Klövensteen, das ich jetzt erst nach 10 Jahren Hamburg entdeckt habe. Vogelgezwitscher. BĂ€ume, die ihre Schatten auf uns werfen. Nichts als Natur. 🌳


Diese Auszeiten tun gut, denn im Februar habe ich viel angestoßen. Bin mit dem ID.3 von WeShare durch Hamburg gefahren und hab meine Erfahrungen auf lautlos.hamburg geteilt. Auf der Arbeit dreht sich viel um Communities und Formate fĂŒr Begegnungen. Virtuell durfte ich dann bei nextMedia.Live erzĂ€hlen, weshalb diese Gemeinschaften speziell fĂŒr Medienmarken interessant sind – eine Mitschrift findest du hier. Und zuletzt sprach ich mit der Hamburg Media School ĂŒber meinen Beruf. Die nĂ€chsten Wochen dĂŒrfen gerne etwas leiser werden. đŸ€«


Denn so gerne ich neue Menschen kennenlerne und ĂŒber Interessen spreche, so gerne bin ich auch fĂŒr mich. Probiere Dinge aus. Versuche sie zu durchdringen, wie man es frĂŒher schon als Kind machte. TĂŒr zu und spielen. Momentan ist es der Kosmos NoCode und LowCode, den ich spannend finde. Er umfasst Tools, die es ermöglichen komplexe Anwendungen ĂŒber eine visuelle OberflĂ€che zu entwickeln. Ein VerstĂ€ndnis ĂŒber Architekturen und Programmiersprachen ist sinnvoll – dominiert aber nicht. Und so kann man schnell LösungsansĂ€tze verproben. FĂŒr den Start empfehle ich die #100daysofnocode oder Makerpad. Webseiten baue ich in Webflow, Daten landen in Airtable und Anbindungen geschehen leicht ĂŒber Zapier.

Aber: Das nĂ€chste Projekt wird dann analog. Zum Anfassen. 📓


Im letzten Monat schwĂ€rmte ich ein bisschen ĂŒber BookBeat. Neben Podcasts höre ich mittlerweile immer lieber auch HörbĂŒcher – gerade von Sibylle Berg: Der Tag, als meine Frau einen Mann fand. Immer wieder verstörend, aber auch in ganz vielen Momenten nur allzu bekannt.

Musikalisch hat mich in den letzten Monaten leider nur wenig ĂŒberrascht. Aber eine Person schafft es seit Jahren: Maeckes. Er begleitet mich seit meiner Stuttgart-Zeit. Ob mit den Orsons oder alleine. Seine unperfekte Art. Ein Loser, den ich sehr mag. Nun ist er zurĂŒck am Pool. Ganz einfach. đŸ„ł

Einfach ist es auch fĂŒr Menschen wie mich. Weiß und privilegiert. Aufgewachsen auf dem Dorf. Als Mann. Durfte studieren. Mich immer frei bewegen. Oft ist mir das nicht bewusst. Gut, wenn man darauf aufmerksam gemacht wird, dass wir alle in einem Happyland leben. Audio88 & Yassin haben schon immer versucht mit zeitgeistigen Alben zu provozieren. Auch wenn sie den Zeitgeist nicht mögen. Ihr Album „Todesliste“ ist voller Wut und Verzweiflung. Deswegen nicht ganz leicht, aber genau deswegen gut. 👊


Weniger an sich denken. Und verstehen, was in den anderen vorgeht. Zuhören. Und Wege finden, dass es uns als Gemeinschaft besser geht. Das wÀre doch mal was. Kommt gut durch den MÀrz.

Mit WeShare vollkommen elektrisch durch Hamburg

WeShare

Am 25. Februar haben sich lautlos 350 ID.3 des Herstellers VW in Hamburgs Straßen verteilt. Der Carsharing-Anbieter WeShare ermöglicht so flexibel und emissionsfrei die Stadt zu entdecken, denn die Autos sind alle elektrisch mit Ökostrom angetrieben – bis jetzt fand man nur vereinzelt E-Autos wie den BMW i3 bei den bekannten Anbietern. Im Laufe des Jahres sollen 800 Fahrzeuge zur VerfĂŒgung stehen.

Mieten statt besitzen

Das Prinzip kennen wir bereits: Ein eigenes Auto lohnt sich im Stadtkern nur noch fĂŒr wenige Menschen. Monatlich fallen einige direkte und versteckte Kosten an. Die Parkplatzsuche kann die Stimmung zum Feierabend ruinieren. Und niemand braucht Abgase und LĂ€rm eines Autos, das von einer Person gefahren wird. Ich selbst besitze ebenfalls kein Auto – fahre dafĂŒr E-Bike, Nahverkehr und leihe mir nur bei Bedarf ein Auto. Es gibt bereits einige Anbieter, die es mit ihren Apps total einfach machen: Auto reservieren, direkt losfahren und irgendwo im GeschĂ€ftsgebiet wieder abstellen. Bezahlt wird nach Fahrtzeit (Free NowSixt oder cambio) oder teilweise nach gefahrenen Kilometern (Miles).

Fahrzeug

Auf den ersten Blick weiß der VW ID.3 zu gefallen. Keine futuristischen Formen wie beim BMW i3 und trotzdem modern. Der Innenraum ist ĂŒbersichtlich und die indirekte Beleuchtung sorgt fĂŒr eine angenehme AtmosphĂ€re. Ansonsten ist alles recht rudimentĂ€r. Die VerarbeitungsqualitĂ€t ist okay und wird mit der Zeit sicher durch die MietvorgĂ€nge in Anspruch genommen. Das Entertainment-System hatte ich nur kurz ausprobiert. Es funktioniert und tut, was es soll. Das eigene Telefon lĂ€sst sich ebenfalls koppeln um Musik oder ordentliche Navigations-Apps zu nutzen.

WĂ€hrend der Fahrt liegt das Auto gut auf der Straße, die GerĂ€uschkulisse ist ruhig, der Wendekreis schön klein und die Übersetzung flĂŒssig. Die Beschleunigung ist völlig okay – laut Hersteller sind es 7,3 Sekunden auf 100km/h. Was in der Stadt völlig nichtssagend ist. Mir machte die Testfahrt in Hamburg Spaß.

Laut Hersteller liegt die Reichweite bei 425 Kilometern – in der App werden Akkuladungen fĂŒr 150 bis 250 Kilometer angezeigt. Die Fahrzeuge lassen sich ĂŒber Partnerschaften mit der Schwarz-Gruppe bei Lidl und Kaufland laden. Dies dauert 35 Minuten, wenn es schnell gehen soll.

Runden am Hafen (Quelle: WeShare)

Kosten

WeShare geht den gewohnten Weg und kostet 0,29€ pro Minute – egal ob fahrend oder parkend. Der Tagespreis liegt bei 58€ inkl. 100 Kilometer. Besonders ist das Angebot WeShare+. FĂŒr 9,90€ im Monat reduziert sich der Fahrpreis auf 0,19€ und ein Zwischenstop auf 0,05€ pro Minute. Auch der Tagespreis fĂ€llt auf 48€ bei 150 Kilometer. Es gibt auch hier einen Gratis-Monat.

GeschÀftsgebiet

Von Beginn an lassen sich die Autos relativ weit durch Hamburg fahren. Über 100 Quadratkilometer erstreckt sich das GeschĂ€ftsgebiet von Osdorf bis ins Marienthal. Der Flughafen schließt den Norden ab, im SĂŒden kommt man bis in die Hafen-City – leider nicht sĂŒdlich der Elbe.

Nachhaltigkeit und Fazit

Auf der Webseite wirbt der Anbieter mit „Nachhaltigkeit“ und dem Ziel, das Autofahren in Zeiten des Klimawandels zu verĂ€ndern. Ja, emissionsfreier Verkehr und Oköstrom sind gute Schritte. NatĂŒrlich ist das Prinzip Autofahren in der Stadt aber diskussionswĂŒrdig – bei Alternativen wie dem Fahrrad. Aber jeder Schritt in Richtung VerĂ€nderung ist wichtig. Deshalb freuen wir uns, dass es einen neuen Carsharing-Anbieter in Hamburg gibt.


Dieser Artikel erschien auf lautlos.hamburg