Persönlicher Blog von Andreas Spiegler. Selbstständiger Produktmanager, Service Designer und systemischer psychologischer Coach in Hamburg. Fragmente und Einweggedanken. Schreiben. Stolpern. Schluckauf.
Im April 2019 war es ein Jubiläums-Monat auf Twitter — sechs Jahre dabei. Dazu kam das erste Mal als Mentor beim NextMedia Inkubator, Teams bei ihren Ideen begleiten. Und endlich MOIA gefahren: schicke Fahrzeuge, Jetson-Sounds, aber ein Navi, das den Fahrer verzweifeln ließ. 10 Tweets, 2 Bilder. (KI-generiert)
Im März 2019 waren es vor allem andere Arbeiten: Podcasts, Magazine, Gefühle. Brand eins im Kopf, die Zukunft von Retail, ein paar gute Buchempfehlungen. Und dann noch "Love, Death + Robots" auf der Liste. 7 Tweets. (KI-generiert)
Im Februar 2019 war es die Frage, ob die Welt überhaupt gerettet werden will — und ob Podcasts bald nur noch Apple, Spotify und Amazon gehören. Marketing, Medien, Macht. 4 Tweets, 1 Bild. (KI-generiert)
Im Januar 2019 startete das Jahr mit drei Dingen: Organised Love, Abschieden und Essen als neue Religion. Dazwischen Fragen — nach einem Jahr ohne Smartphone, nach der Stadt zum Leben, nach sich selbst beim Podcast. Und 987 Songs, die seit Jahren mitgehen. 14 Tweets, 1 Bild. (KI-generiert)
Mich erwischt man selten ohne Musik. Sie begleitet mich durch jeden Tag. Kopfhörer auf den Ohren und der Lautsprecher in der Dusche. Möchte ich mich an Dinge erinnern, dann scrolle ich durch meine Musiksammlung. Jede Phase hat ihre Lieder. Erkenne sie an ihren Interpreten. Jeder Beat löst andere Gefühle in mir aus. Gänsehaut. Sätze, die für immer im Hinterkopf schlummern werden. Mir Halt in jeder Situation schenken. Schon früher im Kinderzimmer, wenn man noch nicht wusste was mit einem passiert. Um einen herum verändert sich alles - und Musik half es zu verstehen. Zu ordnen. Sie lässt alles intensiver empfinden. Möchte ich strahlen, so macht sie das Grinsen breiter. Möchte ich weinen, so reichen bestimmte Textzeilen. Musik ist immer so, wie ich es brauche. Gibt mir das Gefühl nicht alleine zu sein.
Curse ist einer dieser Künstler, der mich seit Jahren begleitet. Er hat selbst so viele Phasen durchlebt. Und stets diese Momentaufnahmen in Lieder gepackt. Manchmal frage ich mich, ob das Künstlern bewusst ist. Wie ihre Sätze kleine Menschen wie mich beeinflussten. Mich dazu brachten mit Neugierde nach da draußen zu gehen. Mir Mut gaben, wenn ich am Boden lag. Mich aufbauten und zum Tanzen brachten. Alleine. Oder mit Herzmenschen. Dafür bin ich sehr dankbar.
An Weihnachten durchwühlte ich meine Musiksammlung. Bin auf eine Zeitreise gegangen. Habe Melodien gesammelt, die mich zum Grinsen brachten. Es teilweise noch heute tun. Und ständig kommen neue Lieder dazu. Verändern mich. Beat für Beat. Das ist meine Playlist.