
Eine witzige Aktion, die ich bei Admartinator gefunden habe. Hier neun Künstler, deren Alben ich blind kaufen würde. Was sind eure Must-Have-Artists?

Eine witzige Aktion, die ich bei Admartinator gefunden habe. Hier neun Künstler, deren Alben ich blind kaufen würde. Was sind eure Must-Have-Artists?
Es ist mal wieder Zeit für zwei Test-Projekte von TRND. Aber diesmal geht es nicht um saubere Wäsche oder Pizza. Ich hatte die Möglichkeit, zwei Dinge zu probieren, die schnell und einfach in ihrer Zubereitung sind. Also perfekt für einen Studenten, der sowieso keine Zeit hat und dessen Küche nicht groß genug ist, um ein Drei-Gänge-Menü zu zaubern. Somit passte es perfekt, dass ich Müsli kosten durfte. Und zwar sehr gesundes Müsli: Nestlé FITNESS. Dabei handelt es sich um leckere Flakes mit Vollkorngetreide. Ich konnte alle vier Geschmacksrichtungen versuchen: Schokolade, Joghurt, Früchte und Classic. Und ich war sehr zufrieden. Knusprig, lecker und sowohl mit Milch als auch mit Joghurt genießbar. Meine Lieblingssorte war überraschenderweise Joghurt. Ich glaube jedoch nicht, dass alleine durch den Aufdruck FITNESS meine Ausdauer oder mein körperlicher Zustand in den letzten Wochen besser wurde. Dennoch kann ich jedem Cornflakes-Fan empfehlen, beim nächsten Einkauf zu entscheiden, ob man Nestlé eine Chance geben möchte (UVP: 2,99 Euro). Darüber hinaus habe ich noch ein paar Probepäckchen bei mir liegen. Einfach melden…
Sobald gegen Mittag der Hunger wiederkam, konnte ich mich auf Pasta mit Tomatensauce freuen: Mirácoli Avanti. Nudeln und Sauce werden dabei gleichzeitig in separaten Aromapacks in der Mikrowelle für 2 Minuten erhitzt. Um ehrlich zu sein, war ich sehr skeptisch. Und ich sollte Recht behalten. Es gibt drei verschiedene Geschmacksrichtungen, wobei ich Tomate Kräuter erhielt. Die Nudeln sind immer die gleichen – Maccaroni. Diese schmeckten relativ gut, auch wenn sie noch aneinander klebten. Die Sauce überzeugte mich allerdings nicht. Recht fade und langweilig musste man sie mit Gewürzen und Parmesan aufpeppen. Doch dann hatte man einen guten Snack auf dem Teller. Für ein ganzes Mittagessen reicht die Portion nicht aus. Bei 2,69 Euro könnte man das eigentlich erwarten. So bleibe ich bei Nudeln aus dem Topf und Sauce aus dem Glas…
Und zum Schluss noch ein Tipp: Wenn du selbst mal Produkte testen möchtest, dann registriere dich kostenlos auf TRND. Viel Spaß!

Ein verregneter Sonntag. Gestern gab es Vincent will Meer im Kino. Ein wunderschöner Film mit tollen Charakteren und einem lustigen Roadtrip nach Italien. Heute ging es ganz spontan in den Weißenburgpark zum Fotografieren. Ergebnisse findet ihr auf Flickr.
Seit längerem spielte ich mit dem Gedanken, mir eine Zeitung zu abonnieren. Trotz rückläufiger Beliebtheit. Aber ich habe manchmal das Gefühl, dass es zu viele Informationen im Netz gibt. Ich suche eine kompakte Zusammenfassung des vergangenen Tages. Die Tagesschau behandelt mir zu wenige Themen in einer doch relativ langen Sendedauer. Und Onlinemagazine wie Spiegel Online oder Zeit.de bieten einem zwar sehr viele kostenlose Texte, aber es braucht doch relativ lange, die interessanten Themen herauszupicken und komplett zu lesen. Und zu guter letzt möchte ich die Zeitung nicht für tot erklären.
Irgendwann wurde dann die Welt Kompakt komplett überarbeitet und in großen Städten verkauft. Auch in Stuttgart. Jedoch wollte ich nicht jeden morgen in eine Kiosk gehen. Deswegen verzichtete ich nach intensivem Probelesen von der Stuttgarter Zeitung und der FAZ auf eine gedruckte Zeitung. Seit kurzem kann man aber auch in Stuttgart die junge Tageszeitung des Axel Springer Verlags abonnieren. Ein 2-Wochen-Test soll mir bei meiner Entscheidung helfen.
Und leider hat auch diese Zeitung mich nicht überzeugt. Die Idee ist klasse. Und Menschen, die viel unterwegs sind und sich morgens – ohne Smartphone und Laptop – informieren möchten, finden in der Welt Kompakt eine gute Tages-Zusammenfassung. Doch ich, als doch recht Internetaffiner Mensch, kennt leider schon 90% der Nachrichten. Oder hat jedenfalls die Schlagzeile bei der Reise durch das Netz entdeckt. Und durch die kompakte Schreibweise erfährt man auch nicht mehr, wie man vor dem Lesen der Zeitung wusste. Und für Sport, Sudokus und Klatsch aus Hollywood kann ich mich einfach nicht begeistern.
Somit bleibe ich bei meinem alten Informations-Vorgehen. Aktuelle Nachrichten finde ich auf Google News. Hintergründe und Berichte finde ich auf den großen Onlineauftritten bekannter Wochenmagazine (Spiegel, Zeit, Welt). IT-Nachrichten gibt es auf heise.de und techmeme.com. Und alles Interessante aus der Blogosphäre gibt es unter rivva.de und über RSS-Feeds meiner Lieblings-Blogs (siehe rechte Spalte: “Er liest…”). Das reicht mir, um sehr gut informiert zu sein. Darüber hinaus lese ich noch Magazine wie NEON, brandeins und enorm. Mehr muss wirklich nicht sein.
Ich habe selbst einmal eine Schülerzeitung veröffentlicht. So richtig auf Papier. Zum knicken und bemalen. Aber leider brauche ich keine Zeitung. Es gibt viele Menschen, die weiterhin Nachrichten aus diesen großen, unhandlichen Formaten ziehen. Aber ich gehöre nicht dazu. Trotz allem muss sich die Branche überlegen, wie sie in Zukunft die Generation der Digital Natives an sich binden kann. Und dazu müssen sie wohl oder übel zu ihren Ursprüngen zurückkehren: Investigativem Journalismus. Und dieser muss verknüpft werden mit den Vorteilen des Netzes (Meinungsaustausch, Verlinkungen, interaktiver Content). Denn “Nachrichten” und “komprimierte Schlagzeilen” findet man an jeder Ecke. Kostenlos.
Sterne über meinem Kopf. Stille in meinen Ohren. Meine Füße baumeln knapp über dem Boden. Mein Schal sitzt fest, aber ich atme frei. Schaue in die Ferne und verfolge den Wind. Wie er mit toten Ästen spielt und die erstarrten Vögel zwischen ihren Federn kitzelt. Ich sitze auf meiner Lieblingsbank. Und versuche abzuschalten. Versuche meine Zukunftsängste in die trockene Erde zu stampfen. Aber es ist noch zu kalt. Und ich bin zu schwach.
Lehne mich nach hinten und lass’ mich halten. Brauche die Bank als Stütze. Nicht finanziell, sondern körperlich. Gerne würde ich jetzt über diese Wiese rennen. Würde mich auf Blumen stürzen und Schmetterlinge fassen. Doch der Winter bleibt störrisch. Wie ein kleines Kind. Will nicht gehen. Stampft mit seinen kalten Stiefeln auf alles ein. Doch auch ich bin zornig. Lass’ es mir nicht mehr gefallen und durchbreche die Stille. Schreie laut und durchflute meine Ohren mit Musik. Springe von der Bank und kontere dem frierenden Feind mit breitem Grinsen. So nicht. Nicht mit mir. Ich will dich nicht mehr sehen! Verschwinde und mach Platz für Farben. Für Eis und Sonnenstrahlen. Lass ihn endlich meine Welt erobern.