Schreiben. Stolpern. Schluckauf.

Schlagwort: Jahresrückblick (Seite 1 von 1)

Rückblick. 2018.

Blick ins Grüne. Kindheitserinnerungen. Sitze in meinem alten Zimmer und schreibe Zeile für Zeile. Hab hier schon so viele Gedanken versucht zu greifen und zu begreifen. Stolpere durch die Jahre. Höre alte Musik. Lese meine Gedichte und Kurzgeschichten. Setze alte Filme auf die Watchlist. Dieses Jahr war das Schnellste. Umso kräftiger drücke ich nun auf die Bremse. Versuche wieder meine Geschwindigkeit zu finden.

Wir haben unseren Rhythmus gefunden. Haben die eigenen vier Wände eingerichtet. Leseecke. Fotowand. Unsere Gesichter strahlen, wenn abends das Türschloss springt. Mussten aber auch raus. Ins Grüne. Ans Meer. Zeige dir Süddeutschland. Vom Schwarzwald an den Königssee. Wandern im Kleinwalsertal – wie vor 18 Jahren mit der Grundschule. Bin das erste Mal über den großen Teich geflogen: Im Cable Car durch San Francisco – zwischen Armut und Yuppies. Oben ohne auf dem Highway 1. Beeindruckende Klippen und nicht enden wollende Sicht. Zocken am Santa Monica Pier und Rollern durch Los Angeles. Haben auf dem Dockville getanzt – bei strahlender Sonne. Arm in Arm unter Bäumen gelegen. Die beste Freundin im Brautkleid gefeiert. Den Spreewald im Kanu entdeckt und in Heiligenhafen dem Wind getrotzt. 

Düstere Serien zogen mich in ihren Bann: 4 Blocks, Bad Banks und Beat. Leider wieder viel zu selten im Kino gewesen. Dafür bei Three Billboards Outside Ebbing gelacht und bei Call Me By Your Name geweint. Und alles zusammen bei This is Us. Unzählige Stunden mit Podcasts verbracht – aktueller Favorit: Hotel Matze. Bei der Musik hat sich nur wenig getan: Dexter, Juse Ju, Trettmann, Moop Mama, Materia und Casper. Solide Mischung – ein Grund weshalb ich mit last.fm wieder mehr Musik entdecken möchte. Überraschung: Fynn Kliemann.

Ein Zufall, der einiges veränderte: Eine Heftkritik bei brand eins. Apfelkuchen und Kakao. Nach zwei Jahren XING ging es zum Speersort. Dort verantworte ich das Produktmanagement. Spanne Beziehungsnetze und suche neue Gefäße für Geschichten. Daneben viel mit Blinkist gelernt und alle Gedanken zu Bear umgezogen. Dafür kaum öffentlich geschrieben und viel zu selten meditiert. Vorsätze, die ich erneut mitnehme. Außerde will ich mich wieder mehr dazu bringen neue Themen zu entdecken. Und diese zu teilen. Deshalb gibt es bald etwas auf die Ohren: 3 Dinge. 😇

Doch jetzt wird es nochmal still. Tief durchatmen und grinsend auf das letzte Jahr zurückblicken. Ich wünsche euch wunderschöne Tage. 🎉

Rückblick. 2017.

Mein Gesicht spiegelt sich im Fenster des Zugabteils. Für einen Moment Stillstand – während draußen alles an mir vorbei fliegt. Auf dem Weg nach Hamburg. Abschied genommen. Wollte nicht. Musste. Nun bist du bei ihr. Freude. Trauer. Habe dieses Jahr so viel gewonnen, während du dein Lächeln verloren hast. Dankbar.

Dankbar für ein volles Jahr. Ein buntes Jahr. Hab in Mallorca deine Hand genommen. Wir uns jeden freien Moment. Zukunftspläne. Snowboarden in Garmisch. Getanzt auf Hochzeiten und meinem 30. Geburtstag. Das erste Mal Ballett. Der erste eigene Tannenbaum. Keksgeruch in unserer eigenen Wohnung. Portugal. Die Füße im Sand und ein Wohnwagen mitten im Wald. Strahlen. Zahlreiche Fahrten nach Süddeutschland. Überraschend viele Kindheitserinnerungen. Erwachsenwerden. Ein letztes Mal Z2X. Ein erstes Mal The Conference. Mit dem Rad durch Malmö. Zu Fuß durch Föhr. ⛵️

Zu wenig gute Filme gesehen. Dafür bei La La Land mitgewippt. Bei Blade Runner 2049 gestaunt und bei Dark durch die Zeit gesprungen. Viel mehr Zeit mit Podcasts verbracht. Spazierend durch Hamburg. Oder beim Kochen. Neue Dinge ausprobiert. Den alten Bands treu geblieben. Im Modus (Fatoni) gefeiert und Lang lebe der Tod (Casper) bewundert. Abneigung gegen den aktuellen Rap. Das neue Album von Cro verflucht, nur um es Wochen später tru zu finden. Jazz. Klassik. Ein bisschen Rock. 🤘

Seit über einem Jahr als Produktmanager bei XING. Einen Podcast an den Start gebracht. Über 200 Experten teilen nun ihr Wissen. Selbst hingegen weniger geschrieben. Weniger gelesen. Die Facebook-App gelöscht, dafür begeistert von Refind. Jeder ausgegebene Euro wird nun mit YNAB ausgewertet und jeder Besuch mit Swarm aufgezeichnet. Mir mit Bitcoins die Finger verbrannt. In Hamburg isst man nun Poke Bowls – doch nichts kommt an Maultaschen heran.

Bin zufrieden. Bin glücklich. Bin verliebt. 2017 war schön. Mit dir. Mit euch.

Rückblick. 2016.

Fliegen & Fallen. Das beschreibt ganz gut das zurückliegende Jahr. Auch wenn ich ein paar Tage zu spät bin. Die letzten Monate waren laut. Bunt. Und irgendwie genau richtig so. Musste mir eingestehen, dass am Ende nur das Herz und der Bauch entscheiden. Dass Menschen gehen, wenn der Schmerz zu groß wird. Habe sie wieder lachen gesehen. Und still mitgegrinst. Ich fand mich. Zwischen ausgeträumten Ansichten und viel zu vielen Worten.

Ich habe meinen Job gewechselt. Eine Auszeit genommen. Viel geschrieben. Nur wenig davon geteilt. Stelle momentan lieber Fragen und höre zu. Bin dankbar für die vielen Gespräche. Mitternachts. Nebeneinander oder kilometerweit entfernt. Bin gelaufen. Mit so viel wunderschöner Musik auf den Ohren. Getanzt. Gestolpert. Geweint. Getraut. Geküsst. Habe mich durch Hamburg treiben lassen⛵️. Stuttgart besucht. Am Bodensee geträumt. Endlich wieder Berge erklommen. Die Gassen von Barcelona entdeckt. An der Ostsee getanzt. Mit Lieblingsmenschen durch Berlin gestolpert. Lissabon. Prag. Belek. Weimar. Die Schuhe grau. Breites Grinsen. Neue Pläne im Hinterkopf. Noch mehr Farbe zwischen die Linien. Heute bin ich hier. Endlich angekommen. Hallo 2017. 🤗

Zeitgeist 2010

Auf allen Sendern sieht man derzeit das Gleiche… Jahresrückblicke. Damit ihr euch diese abendfüllenden Werbeshows nicht antun müsst, hat Google die letzten 12 Monate zusammengefasst. Aus ihrer persönlichen Sicht als Suchmaschinenbetreiber. Mehr Details gibt es zudem auf Google Zeitgeist 2010. Und auch TIME.com präsentiert The Top 10 Everything of 2010. Ich werde demnächst auch ein paar Highlights aus Musik, Film und anderen Bereichen aufzählen. Doch vorerst habt ihr nun genug Material für Erinnerungen.