Andreas Spiegler

Interim-Produktmanager

Ich übernehme Verantwortung auf Zeit, wenn die Produktrolle unbesetzt ist. Damit Entscheidungen nicht liegen bleiben.

Lass uns sprechen
Andreas Spiegler, quadratisches Porträtfoto vom Luisa-Shooting.

Die Produktmanagerin ist weg. Gekündigt, in Elternzeit, krank. Oder es gab die Stelle nie. Das Team arbeitet weiter. Die Meetings laufen, die Aufgaben auch. Aber niemand entscheidet, was zählt. Es fehlen Klarheit, Ausrichtung und Tempo. Und am Ende entsteht ein Produkt, das keine echten Probleme löst.

Ich springe ein. Sorge für Klarheit, damit das Team wieder entscheiden kann, was zählt. Und auch ohne mich gute Produkte baut.

Als Interim-Produktmanager, Head of Product oder Fractional Product Lead werde ich Teil des Teams. Mein Schwerpunkt liegt auf Strategie, Discovery und Service Design. Dazu kommt ein Gespür für das, was zwischen Menschen passiert. Ich packe an, stelle Fragen, höre zu. Achte darauf, dass das Team baut, was Nutzer:innen brauchen und sich für das Unternehmen lohnt. Und helfe, bei Entscheidungen konsequent zu bleiben.

Die Übergabe denke ich vom ersten Tag an mit. Halte Entscheidungen und ihre Gründe fest. Schärfe mit der Geschäftsführung, was das Produktmanagement künftig braucht. Und arbeite ein, wer das Produkt danach führt.

Anlässe für einen Interim-Produktmanager: Manchmal braucht ein Produkt mehr, als das Team gerade geben kann.

Eine Lücke überbrücken

Kündigung · Elternzeit · Ausfall

Die Stelle wird frei, die Nachfolge ist noch nicht gefunden. Doch Roadmap, Releases und Termine laufen weiter.

Ich helfe dem Team, Prioritäten zu setzen, bin Ansprechpartner für die Stakeholder und sorge dafür, dass die Umsetzung weiterläuft. Strategie und Nutzer:innen bleiben dabei im Blick.

Nichts bleibt liegen. Das Team trifft weiter Entscheidungen, Releases gehen wie geplant raus.

Ein Vorhaben voranbringen

Relaunch · Experiment · Skalierung

Ein wichtiges Vorhaben braucht volle Aufmerksamkeit. Intern fehlen die Zeit oder die Erfahrung.

Ich übernehme die Produktverantwortung, kläre mit dem Team den Umfang und prüfe Annahmen früh mit Prototypen. Und halte Team und externe Partner in der Umsetzung zusammen.

Das Vorhaben ist am Markt. Oder es gibt eine begründete Entscheidung, es nicht weiterzuverfolgen.

Produktmanagement aufbauen

Struktur · Prinzipien · Prozesse

Die Liste der Wünsche wird länger. Der Nutzen nicht. Viele Produktentscheidungen landen bei der Geschäftsführung. Denn die Stelle gab es bisher nicht.

Ich strukturiere die Produktarbeit, führe passende Prozesse und Prinzipien ein und kläre Zuständigkeiten im Team.

Die Produktarbeit hat klare Abläufe. Und ein klares Bild davon, wen das Team dauerhaft braucht.

Ablauf eines Interim-Mandats: Kein fertiges Rezept. Aber ein klarer Weg.

Kennenlernen

Wir sprechen über deine Situation, meine Rolle und was du erwartest. Danach bekommst du ein Angebot mit Zielsetzung, Dauer und Tagessatz.

Gespräch vereinbaren
  1. 01 · Woche 1–2

    Vertrauen aufbauen

    Team, Nutzer:innen, Zahlen und Stakeholder kennenlernen. Zuhören und verstehen. Als Grundlage für alles, was danach kommt.

  2. 02 · Ab Woche 3

    Richtung schärfen

    Strategie und Prioritäten gemeinsam klären, die Roadmap daran ausrichten, die Umsetzung im Blick behalten. Abgestimmt mit Geschäftsführung und Team und für alle nachvollziehbar.

  3. 03 · Laufend

    Klarheit schaffen

    Mit Nutzer:innen sprechen und Ideen mit Prototypen prüfen. Innerhalb von Tagen statt Wochen. Entscheidungen treffen und regelmäßig gemeinsam Bilanz ziehen.

  4. 04 · Zum Ende

    Verantwortung weitergeben

    Wissen und offene Punkte dokumentieren, das Profil der Produktrolle mitschärfen und an die Person oder das Team weitergeben, das sie künftig tragen wird.

Erfahrung als Produktmanager: Mehr Perspektiven. Weniger blinde Flecken.

Seit über 18 Jahren arbeite ich in der Produktentwicklung. Fest angestellt, als Berater und heute freiberuflich. Ich habe Strategien verantwortet, Teams geführt und Produkte entwickelt.

Strategie

Von vielen Ideen zu klaren Prioritäten

Strategie heißt, eine Wette einzugehen. Gelernt habe ich das als Produktmanager bei XING und Digital-Lead bei brand eins. Ich helfe Teams, diese Wette klar zu formulieren und gemeinsam zu entscheiden. Wohin das Produkt soll und was dafür wegfallen darf.

Service Design

Vom Bedürfnis zum Angebot

Ein gutes Angebot beginnt beim Bedürfnis, nicht bei der Funktion. Das war mein Alltag als Service Designer bei IBM iX und brand eins. Ich mache sichtbar, was Nutzer:innen erleben und was das Unternehmen dafür leisten muss. So wird aus einem Bedürfnis ein Angebot, das trägt.

Discovery

Von der Vermutung zur Erkenntnis

Jede Idee ist erst einmal eine Vermutung. Seit meiner Zeit als UX-Designer bei IBM iX prüfe ich sie früh. Ich spreche mit Nutzer:innen, teste Annahmen und entwickle Prototypen selbst. So sinkt das Risiko, das Falsche zu bauen.

Systemischer Blick

Vom Symptom zur Ursache

Was im Team hakt, hat selten nur eine Ursache. Als geprüfter systemisch-psychologischer Coach schaue ich genauer hin. Dazu kommen Konzepte aus der psychoanalytischen Beratung. Von außen sehe ich, was intern aus dem Blick geraten ist. Und spreche an, was bremst.

Ausgewählte Interim-Mandate: Wo ich eingestiegen bin. Und wie es danach weiterging.

Lücke überbrückt

LichtBlick

Energie

Interim-Produktmanager für die Unit „Energy as a Service“.

  • Continuous Discovery im Team verankert
  • Prototypen entwickelt und getestet
  • Business-Logik überarbeitet
  • Technologie-Stack modernisiert

Danach war das Team näher an den Bedürfnissen der Nutzer:innen. Es konnte besser priorisieren und neue Ideen schneller umsetzen.

Vorhaben vorangebracht

Haspa Next

Technologie

Interim-Produktmanager für das Content-Produkt „Heute in Hamburg“.

  • Content-Angebot neu aufgestellt
  • Produktstrategie im AI-Shift erarbeitet
  • Ziele mit Entscheidungen verknüpft
  • Discovery und Delivery verzahnt

Danach wusste das Team, wohin sich das Angebot im AI-Shift entwickeln soll. Die Suchfelder waren klarer und die Umsetzung fokussierter.

Produktmanagement aufgebaut

eurodata

Finanzen

Interim-Produktmanager für eine Finanzplattform.

  • Produktorganisation strukturiert
  • Maßnahmen aus Zielen abgeleitet
  • Pilotphase mit ersten Kanzleien gestartet

Danach arbeiteten die Teams an gemeinsamen Zielen, mit klaren Prozessen. Und erste Kanzleien nutzten das Produkt im Alltag.

Deine Situation sieht ganz anders aus? Umso besser. Erzähl mir davon.

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Interim, Fractional oder Komplize: Drei Wege. Je nachdem, was gerade fehlt.

Interim

Passt, wenn
… eine Stelle unbesetzt ist oder ein Vorhaben volle Aufmerksamkeit verlangt.
Worum es geht
Produktmanagement auf Zeit, bis die Stelle dauerhaft besetzt ist. In Führungsrollen auch mit disziplinarischer Verantwortung.
Umfang
3 Tage pro Woche bis Vollzeit
Dauer
Befristet, oft 3 bis 9 Monate

Fractional

Passt, wenn
… Produktführung fehlt und die Geschäftsführung ein Gegenüber für Produktfragen sucht.
Worum es geht
Produktführung in Teilzeit, etwa als Head of Product und Sparring für die Geschäftsführung.
Umfang
1 bis 2 Tage pro Woche
Dauer
Befristet, über mehrere Monate

Komplize

Passt, wenn
… das Team regelmäßig Coaching, Mentoring, Workshops oder Prototypen braucht.
Worum es geht
Ein Komplize fürs Team, der im festen Rhythmus dazukommt.
Umfang
8 bis 16 Stunden im Monat
Dauer
Fortlaufend

Rahmen und Konditionen: Damit von Anfang an klar ist, worauf es ankommt.

Ort

Hamburg und remote. Vor Ort, wenn es zählt: Kick-off, Workshops, wichtige Termine.

Sprache

Deutsch und Englisch.

Abrechnung

Nach Tagessatz. Ein konkretes Angebot folgt nach dem Kennenlernen.

Über mich: Was mich antreibt.

Ich mag Menschen. Mag es, sie kennenzulernen, ihre Herausforderungen zu verstehen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. Ich arbeite mich schnell ein und decke Zusammenhänge auf. Und ich mag den Moment, in dem ich die Verantwortung zurück ans Team geben kann. Weil das Umfeld stabil genug ist, um ohne mich weiterzugehen.

Mich reizen Schnittstellen. Zwischen Technik und Menschen, Zahlen und Geschichten. Habe Wirtschaftsinformatik studiert, schreibe seit 26 Jahren in dieses Internet, entwickle Webseiten und habe ein Buch veröffentlicht. Ich unterstütze nextMedia.Hamburg, bin Fachexperte in der Hamburg Kreativ Gesellschaft und Mentor bei ADPList.

Mein Herz schlägt für Technologie, Geschichten, Menschen und Hip Hop. Meistens mit den Händen in den Hosentaschen und einem Grinsen im Gesicht.

Was all das mit meiner Arbeit verbindet? Mein tiefes Interesse an Menschen. Meine klare Haltung zur ehrlichen Zusammenarbeit. Und der Wunsch, dass nicht nur das Produkt besser wird – sondern auch der Weg dorthin.

Andreas in einer grünen Jacke und Jeans steht lächelnd vor einer braunen Tür mit schwarzen Fenstern. Er hat die Hände in den Taschen und schaut nach links. Der Hintergrund zeigt eine moderne Fassade mit dunklen Fensterrahmen.

Einen aktuellen Lebenslauf gibt es auf XING oder LinkedIn.
Gedanken und Fundstücke teile ich in meinem Blog und Newsletter.

Häufige Fragen: Was Auftraggeber:innen mich oft fragen.

Was ist der Unterschied zu Beratung?

Beratung empfiehlt. Ich setze um. Als Interim-Produktmanager bin ich Teil des Teams, bereite Entscheidungen mit vor, kümmere mich um die Umsetzung und stehe für das Ergebnis ein. Und ich gehe erst, wenn das Team ohne mich weiterkommt.

Was, wenn es nicht passt?

Dann sprechen wir offen darüber. Früh und ehrlich. In den ersten Wochen gibt es feste Punkte, an denen wir gemeinsam Bilanz ziehen. Passt es nicht, endet das Mandat kurzfristig. Lieber ein klares Ende als eine Zusammenarbeit, die niemandem hilft.

Warum nicht einfach intern besetzen?

Manchmal ist das die richtige Lösung. Oft fehlt intern aber die Zeit oder die Erfahrung, und die Aufgabe läuft nebenbei mit. Ich kann mich voll auf das Produkt konzentrieren. Und ich bringe den Blick von außen mit, ohne alte Konflikte und Gewohnheiten.

Übernimmst du auch Aufgaben eines Product Owners?

Ja. Ich bin zertifizierter Scrum Product Owner und übernehme diese Aufgaben, wenn das Team so arbeitet. Meist als Teil einer breiteren Produktverantwortung.

Welche Rolle spielt KI bei deiner Arbeit?

KI hilft mir beim Bauen und Automatisieren. Prototypen entstehen schneller, und bei Routinearbeit wie Auswertungen oder Dokumentation spare ich Zeit, die dem Team zugutekommt. Das Denken und die Gespräche bleiben bei Menschen. Welche Tools mit welchen Daten zum Einsatz kommen, stimme ich vorher ab.

Kontakt: Lust auf Apfelkuchen?

Jederzeit gerne. Erzähl mir, wo es gerade hakt und was du brauchst. Wir klären, ob ein Interim-Mandat passt und wann ich starten kann. Oder ob ich jemanden aus meinem Netzwerk kenne, der besser passt.

Lass uns sprechen

Alternativ kannst du mir auch gerne eine E-Mail schreiben. Ich mag Worte.