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Anti-Dystopia ›

Wir wissen so viel. Verstehen die Klimakrise. Sehen Demokratien zerbrechen. Brauchen nicht noch mehr Analysen. Aber einen ersten Schritt. Doch dieser bleibt aus. Es ist ohnehin zu spät. Und was soll ich schon verändern können? Das Ergebnis: Rückzug und Resignation.

Johannes Kleske beschreibt in Anti-Dystopia, dass weder Optimismus noch Pessimismus wirklich weiterhelfen. Utopien lässt Menschen die Augen verdrehen. Dystopien lassen uns die Augen verschließen. Beide gehen davon aus, dass die Zukunft feststeht. Die Anti-Dystopie ist ein dritter Weg. Die Realität einer Krise annehmen und trotzdem was machen. Auch wenn es nicht perfekt ist. Auch wenn es nicht sicher ist. Auch wenn es nicht garantiert ist. Denn ohne Handlung gibt es keine Veränderung.

Anti-Dystopie fordert uns auf, Verantwortung zu übernehmen. Und trotz Unsicherheiten für Gerechtigkeit und Gemeinschaft einzutreten. Kleine Schritte. Damit sich etwas bewegt.